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Willkommen auf meiner IT-Spielwiese

Meine kleine Test- und Wissensseite rund um IT, Windows Server, VMware, Storage und Netzwerke. Hier findest du praktische Rechner, kompakte Erklärungen und Tipps aus dem Admin-Alltag.

Tool

RAID Calculator

Speicherplatz, Redundanz und Effizienz verschiedener RAID-Level vergleichen.

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Server

Windows Server 2025

Active Directory, Hyper-V, DHCP, DNS und Neuerungen gegenüber 2022.

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Virtualisierung

VMware 8 vs. Foundation 9

vSphere 8, vSphere Foundation 9 und Cloud Foundation 9 im Vergleich.

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Wissenswertes

Netzwerkbegriffe, Backup-Regeln, IT-Sicherheit und ein kleines Wissensquiz.

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Admin-Merksatz

RAID ist kein Backup. Auch redundante Datenträger schützen nicht vor versehentlichem Löschen, Ransomware oder Brand. Plane unabhängige, regelmäßig getestete Sicherungen ein.

RAID Calculator

Wähle dein RAID-Level und die Festplattenkonfiguration.

Windows Server 2025

Praxiswissen für Administratoren: Active Directory, Hyper-V, DHCP und die wichtigsten Unterschiede zu Windows Server 2022.

Identität

Active Directory (AD DS)

Domänen, Benutzer, Gruppen, Kerberos, LDAP, GPOs und Replikation.

Virtualisierung

Hyper-V

Virtuelle Maschinen, virtuelle Switches, Cluster, Live Migration und Checkpoints.

Netzwerk

DHCP & DNS

IP-Adressvergabe, Scopes, Reservierungen, Failover und Namensauflösung.

Administration

PowerShell

Wiederholbare Prüfungen, Automatisierung und Fehleranalyse.

Windows Server 2022 vs. 2025

BereichServer 2022Server 2025
AD-FunktionsebeneBis 2016Neue Funktionsebene 2025
AD-Datenbank8-KiB-SeitenOptionale 32-KiB-Seiten, Aktivierung unter Voraussetzungen
LDAPHärtung möglichErweiterte Standards für neue AD-Bereitstellungen, TLS 1.3
KerberosBewährte FunktionenWeitere Kryptografie-Härtung, z. B. keine RC4-TGT-Ausgabe
Hyper-VVMs, Cluster, Live MigrationVerbesserungen bei Skalierung, Sicherheit und Verwaltung
DHCPIPv4/IPv6, Failover für IPv4Bewährte DHCP-Rolle; keine grundsätzlich neue DHCP-Architektur

Active Directory – Einrichtung & Prüfung

AD DS: Was ist neu in 2025?

Neue Domänen- und Gesamtstrukturfunktionsebene, optionales 32-KiB-ESE-Datenbankformat, verbesserte LDAP-Sicherheit, zusätzliche Überwachung der LDAP-Kanalbindung und Aktualisierungen für Kerberos. Wichtig: Ein In-Place-Upgrade stellt eine vorhandene 8-KiB-Datenbank nicht automatisch um. Vor Aktivierung von 32 KiB alle Domänencontroller, Funktionsebenen, Backup-Software und Wiederherstellungswege prüfen.

AD DS installieren (PowerShell, Testumgebung)
Install-WindowsFeature AD-Domain-Services -IncludeManagementTools
Get-ADDomain
Get-ADForest
Get-ADDomainController -Filter *
repadmin /replsummary
dcdiag /e /c

Das Hochstufen zum Domänencontroller separat planen: DNS, Domänenname, Replikation, Sicherungen und Administratorrechte müssen passen.

AD-Fehlerdiagnose

Prüfe interne DNS-Server, SRV-Records, Zeitabweichung, SYSVOL/NETLOGON, Replikationsstatus und Ereignisprotokolle. Änderungen an Funktionsebenen und LDAP-Richtlinien zuerst im Labor testen.

dcdiag /test:dns
repadmin /showrepl
Get-ADReplicationFailure -Target * -Scope Forest
Get-ADDomainController -Filter *

Hyper-V – Betrieb & Migration

Hyper-V in Windows Server 2025

Hyper-V ist der Microsoft-Hypervisor für virtuelle Server. Windows Server 2025 verbessert verschiedene Virtualisierungs- und Sicherheitsfunktionen; welche Funktionen tatsächlich nutzbar sind, hängt von Hardware, Clusterkonfiguration und Edition ab. Bei Migrationen CPU-Kompatibilität, VM-Konfigurationsversion, Treiber, vSwitches, Sicherungen und Live-Migration-Voraussetzungen kontrollieren.

Hyper-V installieren und prüfen
Install-WindowsFeature Hyper-V -IncludeManagementTools -Restart
Get-VM
Get-VMHost
Get-VMSwitch
Get-VM | Select-Object Name,State,Version

Der Installationsbefehl startet den Server neu. Nur während eines Wartungsfensters ausführen.

Checkpoints, Replikation und Backups

Produktionsprüfpunkte sind für konsistente Anwendungszustände gedacht. Ein Checkpoint ist kein Backup. Hyper-V Replica ist asynchrone Replikation und ersetzt ebenfalls keine unabhängige Datensicherung.

DHCP – Konfiguration & Diagnose

DHCP-Scopes, Reservierungen und Failover

DHCP vergibt IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway und DNS-Server. In AD-Domänen müssen Windows-DHCP-Server autorisiert sein. DHCP-Failover für IPv4 kann Ausfälle abfangen; DHCPv6 wird damit nicht abgedeckt.

Get-DhcpServerInDC
Get-DhcpServerv4Scope
Get-DhcpServerv4Lease -ScopeId 192.168.10.0
Get-DhcpServerv4Failover
DHCP-Probleme eingrenzen

Scope-Auslastung, DHCP-Relay/IP-Helper, VLAN-Zuordnung, Ausschlussbereiche, Reservierungen, Konflikte und DHCP-Server-Autorisierung kontrollieren. Prüfe, ob ein anderer DHCP-Server im Netz antwortet.

ipconfig /all
ipconfig /renew
Get-DhcpServerv4ScopeStatistics

Offizielle Quelle: Microsoft Learn – Neuerungen Windows Server 2025.

VMware vSphere 8 vs. Foundation 9

Einordnung der Produktnamen: vSphere 8 bezeichnet die Hypervisor-/Managementgeneration; VMware vSphere Foundation (VVF) 9 ist ein Produktpaket. VMware Cloud Foundation (VCF) 9 ist die umfassendere Private-Cloud-Plattform. VVF 9 und VCF 9 sind nicht dasselbe.

Version 8

vSphere 8

ESXi 8, vCenter 8, vMotion, HA, DRS, vSphere Lifecycle Manager – je nach Edition.

Version 9

vSphere Foundation 9

vSphere 9 mit zentralerem Lizenz- und Betriebsmanagement über VCF Operations; Funktionsumfang vom Abonnement abhängig.

Private Cloud

Cloud Foundation 9

Integrierter Stack für Compute, Storage, Networking und Cloud-Betrieb mit erweiterten Plattformfunktionen.

Wichtige Unterschiede auf einen Blick

ThemavSphere 8VVF / VCF 9
HypervisorESXi 8ESX/ESXi 9-Generation
VerwaltungvCenter 8vCenter 9, mehr zentrale Betriebsfunktionen
LizenzierungAbhängig von Lizenzstand und VertragsmodellAbonnement mit zentralen Lizenzdateien über VCF Operations statt klassischer 25-stelliger Schlüssel
LifecycleImages oder ältere BaselinesImage-basierter Lifecycle für Upgrade auf 9 erforderlich
Memory TieringTechnologie-Vorschau in 8 U3NVMe-Memory-Tiering allgemein verfügbar in VCF 9
VM-HardwareÄltere virtuelle HardwareversionenHardwareversion 22, bis zu 960 vCPUs pro VM (mit Voraussetzungen)
Host-HardwarevSphere-8-KompatibilitätslisteNeue Kompatibilitätsprüfung zwingend erforderlich
Private-Cloud-StackEinzelkomponenten/ProdukteVCF 9 integriert zusätzlich Plattform-, Storage- und Netzwerkfunktionen

Upgrade von 8 auf 9: Was ist wichtig?

Unterstützter Upgradepfad

Direktes Upgrade von vSphere 8 auf 9 ist vorgesehen; ein direktes Upgrade von vSphere 7 auf 9 wird nicht unterstützt. vCenter 9 verwaltet ESX 8 oder neuer, nicht ESX 7. Vorher Backup, Hardware-Kompatibilität, Drittanbieter-Plugins, Backup-Software, Treiber, Firmware und Lizenzberechtigungen prüfen.

Lifecycle Manager: Baselines vs. Images

Baseline-verwaltete vSphere-8-Hosts und Cluster müssen vor dem Upgrade auf 9 auf image-basierte Verwaltung umgestellt werden. Version 9 bietet zudem bessere Möglichkeiten für gemischte Hardware in Clustern.

Lizenzierung und Betrieb

In Version 9 wird die Lizenzierung über VCF Operations und Lizenzdateien zentralisiert; sowohl verbundene als auch isolierte Umgebungen werden unterstützt. Die genaue Berechtigung und enthaltene Komponenten unterscheiden sich zwischen VVF und VCF und müssen im Vertrag geprüft werden.

Neue Funktionen in Version 9

Unter anderem Live Patching unter geeigneten Bedingungen, erweitertes Ressourcenmanagement, GPU-Optimierungen, NVMe Memory Tiering in VCF 9, verbesserte Content-Library-Migration und neue VM-Hardwarefunktionen. Nicht jede Funktion ist in jedem Paket, auf jeder Hardware oder in jedem Betriebsmodus verfügbar.

Was ist bei VMware 8 weiterhin relevant?

ESXi-Hostpflege, vCenter-Zertifikate, VMkernel-Netzwerke, vDS/Portgruppen, vMotion, HA/DRS, Datastores, Backup-Konsistenz und Monitoring bleiben zentrale Administratoraufgaben.

Offizielle Dokumentation

Neuerungen vSphere in VCF 9 · Lizenzierung VCF 9 · Broadcom TechDocs

Stand: Oktober 2026. Vor produktiven Upgrades stets aktuelle Release Notes und Compatibility Guides prüfen.

IT-Wissen & Wissenswertes

Kleine Erklärungen für den Alltag – von Netzwerkgrundlagen bis Datensicherung.

DNS – Domain Name System

Übersetzt Hostnamen in IP-Adressen und liefert weitere DNS-Records, etwa MX für Mail und SRV für Dienste.

DHCP – automatische Netzwerkkonfiguration

Verteilt IP-Adressen, Gateway, DNS-Server und weitere Netzwerkeinstellungen automatisch.

VLAN – virtuelle Netzwerksegmentierung

Teilt ein physisches Netzwerk logisch in getrennte Layer-2-Segmente. Kommunikation zwischen VLANs erfordert Routing und passende Firewall-Regeln.

RAID – Redundant Array of Independent Disks

Kombiniert Datenträger für Leistung und/oder Ausfallsicherheit. Die Eigenschaften hängen vom RAID-Level ab. RAID 0 bietet keine Redundanz.

3-2-1-Backup-Regel

Halte drei Datenkopien auf zwei unterschiedlichen Medientypen bzw. Speicherarten vor, davon eine extern/offsite. Ergänze nach Möglichkeit unveränderbare oder offline gesicherte Kopien und teste Restores.

RPO und RTO

RPO beschreibt den maximal akzeptablen Datenverlust als Zeitspanne. RTO beschreibt die angestrebte maximale Wiederherstellungszeit nach einer Störung.

Hypervisor

Software, die virtuelle Maschinen ausführt und CPU, RAM, Speicher sowie Netzwerkressourcen bereitstellt. ESXi ist ein Typ-1-Hypervisor.

Firewall und Zero Trust

Firewalls kontrollieren erlaubte Verbindungen. Zero Trust bedeutet, Zugriffe kontinuierlich und kontextabhängig zu prüfen, statt internen Netzen pauschal zu vertrauen.

IPv4, Subnetz und Gateway

IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bit. Eine Subnetzmaske bzw. CIDR-Präfix bestimmt den Netzanteil; das Standardgateway ermöglicht den Weg in andere Netze.

Mini-Quiz: Teste dein IT-Wissen

Admin-Tools

Praktische Helfer direkt im Browser – ohne zusätzliche Bibliotheken oder Datenübertragung.

IPv4-Subnetzrechner

Netzadresse, Broadcast und nutzbaren Hostbereich berechnen.

Passwortgenerator

Zufällige Passwörter mit kryptografisch sicherer Browser-Zufallsquelle.

Passwort bleibt lokal im Browser.

Port-Übersicht

Typische Netzwerkports (nicht vollständig).

PortDienst
53 TCP/UDPDNS
67/68 UDPDHCPv4
88 TCP/UDPKerberos
389 TCP/UDPLDAP
636 TCPLDAPS
445 TCPSMB
3389 TCP/UDPRDP
443 TCPHTTPS / vCenter
902 TCP/UDPVMware-Kommunikation (abhängig vom Dienst)

PowerShell-Spickzettel

Lesende Diagnosebefehle zum Kopieren:

Get-ComputerInfo
Get-NetIPConfiguration
Get-WinEvent -LogName System -MaxEvents 20
Get-Service | Where-Object Status -eq Running
Get-VM
Get-DhcpServerv4Scope
repadmin /replsummary

Für AD, DHCP und Hyper-V werden die entsprechenden Rollen oder Verwaltungsmodule benötigt.

Meine Daten

Diese Angaben werden lokal im Browser angezeigt. Die IP-Adresse wird aus der Verbindung zu diesem PHP-Server ermittelt.

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt dieser Website:

Name: B. Sänger

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Kontakt: info [at] ew-lan.de